Kein einzelnes Zeichen beweist, dass eine Rechnung gefälscht ist. Treffen aber mehrere zusammen, sollten Sie die Zahlung stoppen, bis Sie sie geprüft haben.
Die Bitte, auf neue oder geänderte Bankdaten zu zahlen.
Druck oder Drohungen („letzte Mahnung“, „Konto gesperrt“, „rechtliche Schritte“).
Versand von einer kostenlosen Mailadresse (Gmail, Outlook) im Namen einer Firma.
Eine E-Mail-Domain, die nicht zur Website der Firma passt, oder eine ähnliche Schreibweise.
Eine brandneue Website oder gar keine.
Die Firma steht nicht im amtlichen Register oder ist gelöscht.
Ein Bankkonto in einem anderen Land als der Lieferant.
Summen, die nicht aufgehen, seltsame Umsatzsteuerbeträge oder fehlende Steuernummer.
Ein Logo einer anderen Marke oder in schlechter Qualität.
Eine in Schreibschrift getippte Unterschrift oder ein aus dem Internet kopiertes Bild davon.
Angaben, die Sie nicht kennen: keine Bestellung, ein unbekannter Ansprechpartner oder eine fremde Leistung.
Die Bitte, es vertraulich zu behandeln oder nicht anzurufen.
Was tun: Nicht zahlen; den Lieferanten unter einer Nummer anrufen, der Sie bereits vertrauen; wenn Sie schon gezahlt haben, sofort die Bank kontaktieren und Anzeige erstatten (USA: ReportFraud.ftc.gov und IC3; GB: Action Fraud; sonst bei der Polizei).